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Klimaschutz in Deutschland völlig am Ende

Alle reden von der Notwendigkeit, die jährlichen CO2-Emissionen zu senken und entsprechende politische internationale Ziele sind längst verpflichtend eingeführt. Aber die Realität in Deutschland ist das glatte Gegenteil. Klimaschutz findet nicht mehr statt. Die „Klimaschutzpolitik“ der „Klimaschutzkanzlerin“ Merkel führt seit Jahren zum weiteren Steigen von jährlichen Klimagasemissionen und damit zum beschleunigten Aufheizen der Erdatmosphäre.

Die CO2-Emissionen in Deutschland sind 2016, laut neuesten Zahlen des Umweltbundesamtes (UBA), im zweiten Jahr in Folge sogar wieder deutlich gestiegen.

Ursache sind insbesondere die seit Jahren von CDU/CSU/FDP/SPD konsequent verfolgte Drosselung der Ausbaudynamik bei Erneuerbaren Energien und die fehlende Bereitschaft, Kohle-, Erdgas- und Erdölnutzungen im Strom-, Heizungs- und Verkehrssektor zu beenden.

Bezeichnend für das Klimaschutzversagen weiter Kreise in Deutschland ist, dass diese Meldung des UBA über das völlige Klimaschutzversagen Deutschlands meist nur eine kleine Randnotiz in den  Medien der letzten Tage war.

Das Desinteresse der herrschenden Politik wurde insbesondere beim letzten SPD-Parteitag offensichtlich. Klimaschutz hat weder bei den Befürwortern, noch bei den Gegnern einer Großen Koalition eine Rolle gespielt. Es geht der SPD nur noch um die Verteilung von öffentlichen Geldern im natürlich wichtigen sozialen Bereich. Aber was nutzt den heute geborenen Kindern ein höheres Kindergeld, wenn sie in eine Zukunft geschickt werden, wo Stürme, Trockenzeiten, Meeresspiegelanstieg und Überschwemmungen ihnen zunächst den Wohlstand und dann die Lebensgrundlagen rauben.   

Die Folgen dieses politischen Klimaschutzversagens sind dramatisch und können nur noch als langfristiges Verbrechen gegen unsere Erde bezeichnet werden. 

Kanzlerin Merkel wird zusammen mit den Partnern in ihren Regierungen, wie Seehofer, Lindner und Gabriel u.v.a.m. irgendwann zur Verantwortung gezogen werden. Ihre Täuschungen der Öffentlichkeit, Klimaschutz als politisches Ziel zu haben, aber das glatte Gegenteil in der jahrelangen Politik auszuführen, werden irgendwann nicht mehr durchgehen.

Erste Anfänge wie Klimasünder sogar gerichtlich zur Rechenschaft gezogen werden können, sind da.

Die Stadt New York hat eine Klage gegen die Verursacher der Klimaveränderung eingeleitet. 

Laut Zeit.de gab der New Yorker Bürgermeister De Blasio bekannt, dass New York fünf Ölkonzerne verklagt: BP, Exxon Mobil, Chevron, ConocoPhillips und Shell. Die "Gier" dieser Firmen sei dafür verantwortlich, dass New York viel Geld investieren müsse, um sich vor Folgen des Klimawandels zu schützen. Dieses Geld möchte sich New York über den Rechtsweg zurückholen.  

Auch in Deutschland sollten Menschen und Unternehmen, die Milliardenschäden von zunehmenden Unwettern zu tragen haben, endlich aufstehen und gegen die Verursacher klagen. So hat die Deutsche Bahn in den letzten Jahren mit Unwetterschäden in nie dagewesener Höhe zu kämpfen. Hauptverursacher sind neben versagenden Politikern insbesondere auch Unternehmen, die immer noch hohe CO2-Emissionen verursachen. Dazu gehören neben den in New York verklagten Ölkonzernen auch Kohlekonzerne wie RWE, Erdgaskonzerne wie BASF, Automobilkonzerne wie VW und u.v.a.m. Die Geschädigten, z.B. die Deutsche Bahn, sollten genauso wie die Stadt New York Klagen gegen die unbelehrbaren Verursacher der Erderwärmung einreichen.   

Die Unterstützung der CO2-Emissionen durch eine Politik, die die „gierigen“ Wirtschaftsinteressen von Erdöl, Erdgas und Kohle nicht nur duldet, sondern wie in Deutschland sogar mit massiven Subventionen stützt, aber den Klimaschutz und die dafür notwendige schnelle Ausbreitung der Erneuerbaren Energien mit vielen EEG-Novellen massiv behindert, ist ja keine Kleinigkeit. Bis heute hat die Erderwärmung schon über 20 Millionen Menschen ihrer Lebensgrundlage in ihrer Heimat beraubt und in die Flucht geschlagen. 

Die Wüsten werden sich mit weiteren Emissionen beschleunigt ausbreiten und weitere Millionen Flüchtlinge produzieren. Der Meeresspiegel wird beschleunigt ansteigen und wird in einigen Jahrzehnten Klimaflüchtlinge aus Holland und aus den deutschen Küstenregionen auch bis nach Bayern treiben.

 

Hammelburg, den 26. Januar 2018

Ihr Hans-Josef Fell


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