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Union und FDP erschweren den Ausbau der Erneuerbaren Energien

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Grünen-MdB Fell ruft die Bürgerinnen und Bürger in Unterfranken dennoch zu Investitionen auf

"Auch wenn die Bundesregierung die Rahmenbedingungen für den Ausbau Erneuerbarer Energien leider heute weiter verschlechtern wird, rufe ich die Unterfranken zu noch mehr Engagement und Investitionen auf", so Grünen-Energiepolitiker Hans-Josef Fell aus Hammelburg. So werde zwar das Abschmelzen der Vergütung für Windkraft im Land beschleunigt (von ein auf 1,5 Prozent) und der Systemdienstleistungsbonus nur bis 2014 verlängert, "aber eine vorzeitige Vergütungsabsenkung bei Onshore-Windkraft konnten wir über den Bundesrat verhindern". Grünen-MdB Fell: "Die Investitionsgrundlage für Windkraft ist weiterhin gegeben."

 

Fell kritisiert auch die Verschlechterungen in der Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG), was Biomasse und die Kleine Wasserkraft angeht. Ebenso bemängelt er, dass die Regierungsfraktionen sich den Grünen Anträgen für einen schnelleren Ausbau der Photovoltaik (PV) verweigert haben. So bleibt der Degressionspfad für PV bei 3500 Megawatt und für PV-Freiflächenanlagen auf Ackerflächen gibt es weiterhin keine EEG-Vergütung mehr. Hans-Josef Fell: "So kommen wir leider viel zu langsam voran bei der Energiewende." Umso mehr brauche es auch die Bürgerinnen und Bürger in Unterfranken für mehr finanzielle Beteiligung bei der dezentralen Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Fell: "Jeder Euro für Erneuerbare Energien bringt uns dem Ende des fossil-atomaren Zeitalters Stück für Stück näher. Und nur so wird der Atomausstieg unumkehrbar und ein früheres Abschalten von Grafenrheinfeld möglich."