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Söders Einsicht reicht noch nicht

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Grünen-MdB Fell fordert von Bayerischen Staatsregierung mutigere Windkraftausbauziele

"Die Staatsregierung bekennt ihre Fehler in der Energiepolitik und gelobt endlich Besserung", erkennt Grünen-Energiepolitiker Hans-Josef Fell die Kurswende der Bayerischen Staatsregierung bei den Erneuerbaren Energien an. Doch beim genauen hinsehen auf die Ausbauziele, die Umweltminister Söder heute bezüglich der Windkraft bekannt gab, sieht Fell noch Defizite: "Eine Verdopplung der Anlagen und Vervierfachung der Leistung bei der Windkraft klingt viel, ist aber angesichts der Tatsache, dass Bayern Schlusslicht bei den Flächenbundesländern ist, noch viel zu wenig." So sei maximal eine Steigerung des Anteils der Windkraft an der Stromerzeugung in Bayern von einem auf vier Prozent zu erreichen. Fell: "Die Ausbaupotenziale in Bayern sind um ein Vielfaches höher" und sie müssten auch genutzt werden, wenn Bayern wirklich raus wolle aus der Atomkraft ohne neue fossile Kraftwerke.

Notwendig sei gleichzeitig, dass die in Bayern vorherrschende restriktive Genehmigungspraxis verändert werde, so Fell. Großfläche Windkraftverbote in Wäldern und Naturparks dürfe es ebensowenig geben, wie jahrelange zermürbende Genehmigungsverfahren. "Dies muss das Ziel sein", so Grünen-MdB Fell, "und hierbei unterstützen wir die Bayerische Staatsregierung gerne."