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Inhalt:

  • CISOLAR in Baku unterstützt die Solarenergie in Osteuropa, Zentralasien und im Südkaukasus
  • Fracking-Bundesgesetzentwurf

 

CISOLAR in Baku unterstützt die Solarenergie in Osteuropa, Zentralasien und im Südkaukasus.

In den heutigen Zeiten der gesunkenen Ölpreise suchen viele Investoren neue, sichere Investitionsmöglichkeiten in den Erneuerbaren Energien. Dies gilt auch für den öl- und gasreichen Eurasischen Raum, der sich immer mehr zu einer interessanten Solarregion entwickelt.

Am 16.-17. April 2015 findet in Baku, Aserbaidschan eine internationale Konferenz „Solarenergie im Südkaukasus, Osteuropa und Zentralasien“ (CISOLAR-2015) statt. Auf der Konferenz werden sich Firmen, Politiker und Investoren aus diesen Regionen treffen, um den Ausbau der Solarwirtschaft zu diskutieren und zu fördern. Für deutsche Solarfirmen, die sich auf neuen Märkten umschauen, ist die Teilnahme eine gute Gelegenheit dort Kontakte und Geschäftsanbahnungen zu knüpfen. Mehr Informationen finden Sie hier

 

Bereits auf früheren CISOLAR-Konferenzen in Kiew und Moskau habe ich als Eröffnungsredner und Mitglied des Bundestages die großen Chancen der Solarenergie betont. Auch in Baku werde ich wieder, nun als Präsident der Energy Watch Group, als Redner auftreten und dort auch politische Gespräche führen. In meinem Interview zum „Caspian Review“ gehe ich darauf ein, warum die Umstellung auf Erneuerbare Energien die richtige und notwendige Voraussetzung für Energienunternehmen ist, um auch in Eurasien geschäftlich in Zukunft zu überleben. Hier können Sie mein Interview (auf Englisch) lesen.  

In Zentralasien sind die Aussichten für die Erneuerbaren Energien und Entwicklungen im Bereich Energieeffizienz sehr gut. Die deutsche Energiewende könnte hier Vorbild sein. Dafür müsste die Bundesregierung sie besser kommunizieren. Dies schreibt die freie Journalistin Komila Nabiyeva, die sich intensiv mit den Märkten für Erneuerbare Energien in Zentralasien befasst hat, in ihrem Meinungsbeitrag „Brüder, zur Sonne!“.

Fracking-Bundesgesetzentwurf

Diese Woche soll das Kabinett über das Fracking-Regelungspaket entscheiden. In ihrer Stellungnahme geht die Bürgerinitiative Fracking freies Hacking auf den Änderungsbedarf des "Regelungspaketes Fracking" detailliert ein.

In der Stellungnahme wird eindringlich gefordert, dass das Verbot der Durchführung von Fracking-Vorhaben in Natura-2000-Gebieten (§ 33 Abs. 1 a BNatSchG) analog den Verboten für Naturschutzgebiete (§ 23 Abs. 3 BNatSchG) und Nationalparks (§ 24 Abs. 3 BNatSchG) formuliert wird.

Allerdings sollte die Bundesregierung auch endlich erkennen, dass die Erlaubnis des Frackings nicht mit dem Klimaschutz vereinbar ist und deshalb dieses Frackingerlaubnisgesetz einstampfen.

Berlin, den 30. März 2015

Ihr Hans-Josef Fell


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