Einstellungen
In meinem politischen Werdegang habe ich mich vor allem in der Energie-, Verkehrs- und Abfallpolitik engagiert.
Mein Augenmerk galt aber auch stets der Friedensbewegung und dem Kampf gegen Rechtsradikalismus.
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In all meinen Betätigungsfeldern bin ich immer wieder auf die entscheidende Bedeutung der Energieversorgung für fast alle Politikfelder gestoßen. Ich habe die Erkenntnis gewonnen, dass eine Energiepolitik, die auf erneuerbaren Energien aufbaut, ein Schlüsselelement für die Lösung der lebensbedrohlichen ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen und friedenspolitischen Probleme ist. Der nicht mehr zu leugnende Klimawandel ist die größte Existenzgefährdung der Menschheit. Steigenden Ölpreise erfordern aus Gründen der Ökonomie, der Friedenssicherung und der sozialen Gerechtigkeit einen schnellen Ersatz für die zur Neige gehenden fossilen und atomaren Ressourcen. Die Energiepolitik ist deshalb in hohem Maße ein Katalysator ökonomisch-ökologischen Gestaltens. Diese Überzeugung hat mich motiviert, politisch tätig zu werden. Sie leitet meine Arbeit als Abgeordneter des Deutschen Bundestages und forschungspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Zusammen mit meiner Fraktion ist es bereits gelungen, die solare Energiewende einzuleiten. Auf diese Weise unternehmen wir wichtige Schritte zur Sicherung unserer Existenz und Versorgung. Zentraler Bestandteil dieser Strategie sind Erneuerbare Energien, die den gesamten, weltweiten Energiebedarf um ein Vielfaches übertreffen. Diese ökologisch wie ökonomisch sinnvolle neue Energiepolitik wird friedens- und entwicklungspolitisch von Bedeutung sein. Konflikte um den Rohstoff Öl werden vermieden. Die Länder des Südens und des Ostens könnten mit solaren Techniken ihren steigenden Energiebedarf selbst decken und so einen erheblichen Beitrag zur Beendigung der Schuldenkrise leisten. Der Einstieg in die solaren Technologien begünstigt weltweit die Entstehung neuer Arbeitsplätze. Die grüne Energiewende wird unsere Steuerlast verringern, da bundesweit mehrstellige Milliarden-Subventionen für die konventionellen Energien wegfallen. Zudem werden die vom Steuerzahler finanzierten Reparaturkosten für Umweltschäden sinken, die solare Energiewende wird den Einstieg in eine regionale Kreislaufwirtschaft erleichtern, da die regenerative Stromgewinnung nur dezentral möglich ist. Das lässt hoffen, dass die erwirtschafteten Gewinne aus den Energiegeschäften nicht wie bislang nur Großbanken und Konzernen zufließen. Statt dessen werden eine Vielzahl von mittelständischen Unternehmen, privaten Solaranlagenbesitzern und breit gestreuten Beteiligungsgesellschaften von solaren Kraftwerken profitieren. |


