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| Mittwoch, 04. Februar 2009 | Atomforum – Treffpunkt Wortbrecher |
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Zur Jahrestagung des deutschen Atomforums erklärt Hans-Josef Fell MdB, Sprecher für Energie- und Technologiepolitik:Alle Jahre wieder trifft sich das deutsche Atomforum und verlangt Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke, obwohl die Energiekonzerne die Atomkonsensvereinbarung unterschrieben hatten. Alle Jahre wieder springen den Atommanagern deren Helfershelfer in Union und FDP bei. Dabei sollten sich Union und FDP gut überlegen, mit wem sie da Absprachen treffen. Der eine Teil der Atomwirtschaft, die Energiekonzerne, ist vertragsbrüchig und der andere Teil der Atomwirtschaft, Siemens, hat sich vor allem mit Korruption einen Namen gemacht. Ob Siemens sauberer wird, indem der Konzern mit einem russischen Atomkonzern zusammen arbeitet, darf zumindest hinterfragt werden. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass gerade in der russischen Energiewirtschaft die Korruption grassiert. Dass Eon, RWE, Vattenfall und EnBW Wortbruch begehen, wenn Sie sich nicht an die schriftlichen Absprachen der Vereinbarung zum Atomausstieg halten, ist schlicht ein Faktum. Die Atommanager werden auch heute wieder von den angeblich sicheren deutschen Atomkraftwerken sprechen, obwohl sie wissen, dass keines der Atomkraftwerke vor Angriffen von Terroristen mit Sicherheit zu schützen ist. Die Atommanager werden auch heute wieder von sicherer Endlagerung sprechen, obwohl in Asse und Morsleben gerade die Kartenhäuser ehemals „sicherer“ Atommüllendlager zusammen fallen. Die Atommanager werden auch heute wieder von der billigen Atomenergie sprechen und verschweigen, dass der RWE-Atomstromtarif deutlich teurer ist, als Ökostromtarife – und das, obwohl die Atomstromkonzerne sich ihren Atomstrom vom Staat subventionieren lassen. Der neueste Subventionstatbestand hat sich die Atomwirtschaft erst letzte Woche von Union, SPD und FDP genehmigen lassen, den staatlichen Schutzschirm für die Atommüllwäsche über die Wiederaufbereitungsanlage in Karlsruhe und das Endlager in Asse. |
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Zur Jahrestagung des deutschen Atomforums erklärt Hans-Josef Fell MdB, Sprecher für Energie- und Technologiepolitik:








