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| Mittwoch, 07. November 2007 | Internationale Energieagentur täuscht weiter über die Erdölversorgungssicherheit |
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Zum heute von der Internationalen Energieagentur (IEA) vorgestellten "World Energy Outlook 2007" erklärt Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher: Die IEA hat heute einen in wichtigen Teilen realitätsfremden "World Energy Outlook" vorgestellt. Vor allem bei der Erdölversorgung ignoriert sie die Fakten. Die IEA geht von einer drastischen Steigerung des Erdölverbrauchs bis 2030 aus. Dabei postuliert sie, dass die Erdölförderung bis 2030 um ein Drittel zunehmen wird. Dies ist völlig illusorisch. Schon heute bei etwas über 80 Millionen Barrel kommt die Förderung der Nachfrage kaum hinterher. Die Erdöl-Studie der Energy-Watch-Group hatte kürzlich dargestellt, dass die Förderung bereits 2006 ihren Höhepunkt überschritten hatte. Die ASPO geht für 2010 von dem Produktionshöhepunkt aus. Peinlich ist die IEA-Prognose, dass der Erdölpreis von 75 auf etwa 60 Dollar je Barrel fallen wird. Seit Erstellung des Berichts ist der Erdölpreis bekanntlich auf über 90 Dollar gestiegen. Der von der IEA für 2030 erwartete Erdölpreis von 62 Dollar zeigt, dass die IEA nicht ernst zu nehmen ist. Die realitätsfremden Erdölpreis-Prognosen der IEA haben in der Vergangenheit immer wieder dazu geführt, dass sich Regierungen, Unternehmen und Privatpersonen auf zu niedrige Energiepreise eingestellt hatten. Dies hat bereits zu volkswirtschaftlichen Schäden geführt. Die Bundesregierung sollte sich überlegen, ob sie in die Beratungsleistung der IEA weiter Millionen investiert. Viel sinnvoller wäre es, das Geld in eine Strategieentwicklung für die bevorstehende Erdölverknappung zu investieren. |
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